Was ist OSB?
OSB besteht aus großen Holzspänen, die in Lagen ausgerichtet und mit Harz verpresst werden. Es ist statisch tragfähig und günstig, mit einer typischen, schuppigen Oberfläche. Auf dem Bau steckt es überall als Beplankung und Unterboden, und immer öfter zeigt man es offen für einen industriellen Look in Möbeln und Innenräumen.
Typen und Dicke
- OSB/3: der gängige tragende Typ für feuchte Bereiche, die übliche Wahl im Heimwerker-Bereich.
- OSB/2: tragend, aber nur für trockene Bereiche.
- Dicke 12 bis 18 mm für Möbel und Regale, dünner für Rückwände und Beplankung.
Sauber sägen
OSB sägt sich mit einem scharfen Sägeblatt leicht, an der Kante können die Späne aber ausreißen. Nimm ein feinzahniges Sägeblatt, unterstütze die Platte und unterlege den Schnitt, um Ausrisse zu mindern. OSB ist schwer und staubt, also sauge den Staub ab und trag eine Maske. Mit einer Tauchsäge mit Führungsschiene bleiben die langen Schnitte gerade.
Oberfläche und Versiegelung
Für eine sichtbare Fläche schleifst du leicht an und versiegelst mit einem matten Klarlack oder Öl, das bindet die Späne und hebt die Optik. Lass OSB nur dort roh, wo es nicht angefasst wird, denn die Oberfläche gibt Späne ab.
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Häufige Fragen
Ist OSB stabil genug für Regale?
Ja, OSB ist statisch tragfähig. Nimm 18 mm und halte die Spannweite im Rahmen. Versiegle die Platte, wenn sie angefasst wird.
Verträgt OSB Feuchtigkeit?
OSB/3 steckt Feuchte weg, aber keine dauerhafte Nässe. Versiegle es in feuchten Räumen, im Außenbereich nimmst du wetterfestes Sperrholz.
Wie bekomme ich eine glatte Oberfläche auf OSB?
Anschleifen und mit Klarlack oder Öl versiegeln. Für eine wirklich glatte Fläche nimmst du besser MDF oder Multiplex.