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Schnittfuge erklärt: was die Sägeblattbreite kostet

Die Schnittfuge ist der Streifen Material, den dein Sägeblatt bei jedem Schnitt zu Staub macht. Pro Schnitt winzig, über eine ganze Platte aber summiert sich das auf echte Zentimeter, und genau das entscheidet, ob am Ende alles passt oder ein Teil zu knapp wird.

Nahaufnahme eines Kreissägeblatts mitten im Schnitt durch eine Platte

Was ist die Schnittfuge?

Die Schnittfuge ist die Breite des Schlitzes, den das Sägeblatt beim Schnitt heraussägt. Die Zähne stehen etwas breiter als der Blattkörper, deshalb tragen sie einen Streifen Material von ein paar Millimetern ab. Ein typisches Blatt einer Handkreissäge, Tauchsäge oder Tischkreissäge hat eine Schnittfuge von etwa 2 bis 3 mm. Ein dünnes Sägeblatt nimmt etwas weniger weg. Das ist kein Verschnitt, den du vermeiden kannst, das Material ist mit jedem Schnitt einfach weg.

Warum sich das summiert

Ein Schnitt, der 3 mm frisst, ist nichts. Aber eine Platte, die in viele Teile zerlegt wird, hat viele Schnitte, und jeder Schnitt zwischen zwei Teilen frisst eine weitere Schnittfuge. Legst du zum Beispiel zehn Streifen über eine Platte, hast du neun Schnitte gemacht, rund 27 mm sind allein für das Sägeblatt weg. Ignorierst du das, ist der letzte Streifen plötzlich 27 mm zu schmal. Das ist der klassische Grund, warum eine Aufteilung, die auf dem Papier passt, im echten Holz nicht ganz aufgeht.

Ein Rechenbeispiel

Nimm eine Platte mit 2440 mm Breite und säge sie in Streifen von je 300 mm. Von der Fläche her erwartest du 8 Streifen (2400 mm) mit 40 mm Reserve. Mit einer Schnittfuge von 3 mm nimmt aber jeder Schnitt zusätzlich 3 mm weg. Acht Streifen brauchen sieben Schnitte dazwischen, also 21 mm, plus die Streifen selbst: 2400 + 21 = 2421 mm. Es geht gerade so auf, mit 19 mm Rest statt 40. Kommt noch ein Besäumschnitt dazu, um die Kante gerade zu machen, fällt der achte Streifen womöglich ganz weg. Die Schnittfuge entscheidet das.

Die Schnittfuge automatisch berücksichtigen

Diese Rechnung musst du nicht von Hand machen. Stell die Sägeblattbreite einmal ein, und ein guter Zuschnittplan reserviert an jedem Schnitt eine Lücke in Breite der Schnittfuge. Du gibst die Fertigmaße deiner Teile ein, das Tool ordnet die Schnitte so an, dass die Stücke genau auf Maß herauskommen, und die Plattenanzahl bildet den echten Verlust ab.

Wie du sie an der Säge berücksichtigst

Lass das Tool die Schnittfuge reservieren. In cutlistlab stellst du die Schnittfuge (und einen Besäumschnitt) in den Einstellungen ein, und der Zuschnittplan setzt jeden Schnitt für dich auf Abstand. Kostenlos, ohne Konto. Deine fertigen Teile kommen auf Maß heraus.

Häufige Fragen

Was ist die Schnittfuge?

Die Breite des Materials, das das Sägeblatt bei jedem Schnitt wegnimmt, typisch etwa 2 bis 3 mm bei einer Hand-, Tauch- oder Tischkreissäge. Es ist der Schlitz, den die Zähne herausarbeiten.

Warum ist sie für den Zuschnittplan wichtig?

Jeder Schnitt zwischen zwei Teilen nimmt eine Schnittfuge weg. Über eine Platte summiert sich das zu Zentimetern, genug, dass Teile passen oder zu knapp werden. Ein guter Plan reserviert sie.

Wie berücksichtige ich sie?

Stell die Sägeblattbreite einmal ein, dann lässt der Plan an jedem Schnitt eine Lücke in dieser Breite. Du gibst die Fertigmaße ein, das Tool setzt die Schnitte auf Abstand.

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