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Wie viel Multiplex brauche ich?

Die ehrliche Antwort: Genau weißt du es erst, wenn deine Teile auf echten Platten liegen. Eine schnelle Flächenschätzung bringt dich in die Nähe, aber Reststücke und die Schnittfuge treiben die echte Zahl nach oben. So rechnest du es aus, und so bekommst du die genaue Plattenzahl in Sekunden.

Multiplexplatte wird auf der Werkbank vermessen

Die schnelle Schätzung, und warum sie nicht reicht

Schnell schätzt du über die Fläche. Addiere die Fläche aller Teile, die du brauchst, und teile durch die Fläche einer Multiplexplatte. Eine Platte von 2440×1220 mm hat rund 2,98 m². Kommen deine Teile auf etwa 7,5 m², ergibt 7,5 geteilt durch 2,98 etwa 2,5 Platten. Auf 3 aufgerundet hast du eine grobe Zahl zum Arbeiten.

Diese Zahl taugt als erster Anhaltspunkt, fällt aber fast immer zu niedrig aus. Das Problem: Die Flächenrechnung unterstellt, dass du jeden Quadratzentimeter jeder Platte nutzt, und das passiert in der Praxis nie. Zwei Dinge fressen den nutzbaren Platz:

Wegen beidem braucht ein echter Zuschnittplan fast immer eine oder mehrere Platten mehr, als die Flächensumme vorhersagt. Nimm die Flächenschätzung als Untergrenze, nie als Antwort.

Genau wird es nur mit einem echten Zuschnittplan

Sicher weißt du erst dann, wie viel Multiplex du wirklich brauchst, wenn du deine Teile auf echte Platten legst, sie wie ein Puzzle einpasst und zählst, wie viele Platten es braucht. Auf Papier ist das langsam und fehleranfällig, vor allem bei einem Dutzend Teilen in verschiedenen Maßen. Ein Zuschnittoptimierer löst dasselbe Puzzle, probiert aber viele Anordnungen durch, behält die engste und nennt dir die genaue Plattenzahl.

Das ist dieselbe Frage wie wie viele Platten brauche ich für jedes Plattenmaterial. Diese Seite bleibt bei Multiplex, weil Multiplex eine sichtbare Maserung hat, die einschränkt, wie frei Teile drehen dürfen, und das kann die Zahl um eine Platte nach oben schieben. Der Zuschnittplan berücksichtigt das, sobald du ein Teil mit fester Maserung markierst.

So nutzt du den Rechner

  1. Teile eintragen. Füge jedes Teil mit Länge, Breite und Anzahl hinzu. Namen halten die Zuschnittliste übersichtlich.
  2. Platte wählen. Nimm eine ganze Platte in 2440×1220 mm oder 2500×1250 mm, oder gib dein eigenes Maß ein. Ergänze vorhandene Reststücke, damit sie zuerst verwendet werden.
  3. Schnittfuge einstellen. Gib die Breite ein, die dein Sägeblatt pro Schnitt wegnimmt, damit der Plan den echten Verlust abbildet.
  4. Zahl ablesen. Der Rechner packt alles auf möglichst wenige Platten, zeigt die Anordnung als Zeichnung und sagt dir genau, wie viele Platten du brauchst und wie viel übrig bleibt.

Du willst die genaue Zahl jetzt? Öffne den kostenlosen Rechner, trag deine Teile ein und lies ab, wie viele Multiplexplatten du brauchst. Ohne Anmeldung, nichts zu installieren.

Häufige Fragen

Wie finde ich heraus, wie viel Multiplex ich brauche?

Starte mit der Flächenrechnung (Gesamtfläche der Teile geteilt durch Plattenfläche, aufgerundet) für eine grobe Schätzung, dann leg die Teile auf echte Platten für die genaue Zahl. Der Rechner erstellt den Zuschnittplan und nennt dir die Zahl.

Warum schätzt die Flächenrechnung zu niedrig?

Sie unterstellt, dass jeder Quadratzentimeter einer Platte nutzbar ist. Tatsächlich haben Reststücke die falsche Form, und die Schnittfuge macht bei jedem Schnitt Material zu Sägemehl. Ein echter Zuschnittplan braucht fast immer mehr Platten.

Mit welchem Plattenmaß plane ich am besten?

Gängig sind ganze Platten in 2440×1220 mm oder 2500×1250 mm. Du kannst auch dein eigenes Maß nehmen und Reststücke ergänzen, die du schon hast.

Wie viele Platten sollte ich als Reserve kaufen?

Hast du die genaue Zahl, reicht meist eine Reserve für einen Fehlschnitt oder eine fehlerhafte Platte, und sie ist eine günstige Absicherung, wenn die letzte Platte fast voll ist.

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