Schritt für Schritt setzen wir einen Zuschnittplan auf: Teile eintippen oder aus Excel einfügen, Material und Dicke pro Teil, Maserungsrichtung, Platte und Werkskante, Schnittfuge, Besäumen und minimaler Rest, optimieren auf Verschnitt, Schnitte oder Kosten, und die gründliche Suche.
Kapitel
Transkript
Der gesprochene Text des Videos, nach Kapiteln.
Intro0:00
In diesem Video setzen wir einen Zuschnittplan in cutlistlab auf, mit einem Schrank mit Regalböden als Beispiel. Das ist das Ergebnis: drei Platten, mit der Schnittreihenfolge daneben, die wir in Teil 2 durchgehen.
Mit eigenen Platten beginnen0:15
Öffnest du cutlistlab, steht ein Beispielprojekt bereit. Wir klicken auf Mit eigenen Platten beginnen, dann starten wir mit einer sauberen Liste.
Teile eintippen0:25
Wir tragen die Teile ein: Name, Länge, Breite, Anzahl, Enter. Zwei Seiten. Eine Deckplatte. Und vier Regalböden. Schau nach rechts: nach jeder Zeile rechnet cutlistlab den Plan sofort neu. Einen Knopf Berechnen gibt es nicht.
Mehrere aus Excel einfügen0:46
Steht deine Liste schon in Excel, musst du nichts abtippen. Wir klicken auf Mehrere aus Excel oder CSV einfügen, fügen die Spalten ein, und importieren. Drei Zeilen dazu, zusammen sechs Teile.
Material aus der Bibliothek1:02
Pro Teil wählst du Material und Dicke. Ein Material muss als Platte in deinem Projekt stehen, also holen wir zuerst eine MDF-Platte aus der Bibliothek. Dann setzen wir die Deckplatte auf MDF. Unten kommt eine eigene MDF-Platte dazu: jedes Material bekommt seine eigenen Platten.
Maserungsrichtung1:23
Dann die Maserungsrichtung. Bei den Seiten legen wir sie längs fest, denn diese Kanten sieht man. Der Optimierer darf sie dann nicht drehen. Die Regalböden lassen wir frei: die dürfen drehen, wenn das eine Platte spart. Ein gedrehter Boden bekommt einen runden Pfeil.
Die Platte und die Werkskante1:41
Jetzt die Platte. Das Maß ist das aus dem Baumarkt; welche Platte am besten passt, kommt in einem eigenen Video. Die Anzahl lassen wir leer, dann rechnet cutlistlab aus, wie viele du brauchst. Trägst du eine ein, sagt cutlistlab sofort, dass es nicht passt. Wir machen sie wieder leer. Mit Kante markierst du Werkskanten: die brauchst du nicht zu besäumen.
Schnittfuge, Besäumen, minimaler Rest2:04
Drei Einstellungen, die du einmal richtig setzt. Die Schnittfuge ist das, was das Sägeblatt wegnimmt; bei den meisten Kreissägen sind das 3 Millimeter. Besäumen ist das, was du von einer Kante absägst, wenn sie nicht werksgerade ist, hier 10 Millimeter. Schau auf die Plattenkante: da geht ein Streifen ab. Und Minimaler Rest: alles, was kleiner ist als 150 Millimeter, zählt als Verschnitt, denn das hebst du in der Praxis nicht auf.
Optimieren auf2:35
Dann Optimieren auf, links oben. Wenigster Verschnitt gibt die sparsamste Aufteilung. Wenigste Schnitte gibt lange, durchgehende Schnitte; das ist die Wahl für die Kreissäge mit Schiene, und sie kostet dich hier eine Platte extra. cutlistlab sagt das gleich dazu. Niedrigste Kosten schaut auf den Preis pro Platte. Wir stellen es vorerst zurück auf Wenigster Verschnitt.
Zusätzliche Layouts durchsuchen3:00
Willst du sicher sein, dass das die beste Aufteilung ist, dann klick auf das Symbol rechts in der Knopfleiste über dem Plan: Zusätzliche Layouts durchsuchen. cutlistlab probiert dann Hunderttausende zusätzliche Aufteilungen. Manchmal spart das eine Platte, manchmal ist es die Bestätigung, dass es schon gut war. Das steht in der Meldung.
Zum Schluss3:22
Das war die Basis: Teile, Material und Maserung, Platte, Einstellungen und Ziel. Im nächsten Teil passen wir den Plan an. cutlistlab ist kostenlos, ohne Anmeldung. Probier es auf cutlistlab punkt com.