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Kapitel 1
Erste Schritte
Was das Werkzeug macht, und wie du in fünf Minuten deinen ersten Zuschnittplan hast.
Was das Werkzeug macht
Du gibst ein, welche Teile du brauchst und welche Platten du kaufst. Das Werkzeug rechnet aus, wie diese Teile am sparsamsten aus den Platten kommen, und zeichnet das als Zuschnittplan. Dazu bekommst du eine Schnittliste, eine Schnittreihenfolge, Etiketten und eine PDF zum Mitnehmen.
Jeder Schnitt läuft von Kante zu Kante. Das nennt man eine Guillotine-Aufteilung, und genau das kannst du mit einer Handkreissäge mit Führungsschiene oder beim Zuschnittservice im Baumarkt machen. Eine Aussparung mitten in der Platte ist also nicht dabei, denn die kann eine Säge nicht schneiden.
Das Werkzeug läuft vollständig in deinem Browser. Du brauchst kein Konto, es gibt keine Begrenzung der Teilezahl, und deine Arbeit bleibt auf deinem eigenen Gerät.
Dein erster Zuschnittplan in vier Schritten
- Trag unter Teile einen Namen, die Länge, die Breite und die Anzahl ein und klick auf + Teil hinzufügen. Wiederhol das für jedes Teil. Stehen deine Maße schon in einer Tabelle, nimm Teile aus CSV und füg sie auf einmal ein.
- Prüf unter Plattenmaterial, welche Platte du kaufst. Eine ist schon eingestellt. Mit Bibliothek wählst du eine Platte so, wie der Baumarkt sie wirklich verkauft, mit Maß, Stärke und Preis.
- Der Zuschnittplan steht sofort da. Du musst nirgends auf Berechnen klicken: jede Änderung rechnet direkt durch.
- Nimm ihn mit. Unter Export findest du Schnittplan als PDF, Etiketten drucken und Schnittliste als CSV.
Der Bildschirm



- 1. Teile
- Die Liste dessen, was du sägen willst. Jede Zeile ist ein Maß; die Anzahl steht dahinter. Siehe Teile.
- 2. Plattenmaterial
- Die Platten, aus denen gesägt wird, und dein Restvorrat. Siehe Plattenmaterial.
- 3. Der Zuschnittplan
- Die Zeichnung, ein Block je Platte. Siehe Den Zuschnittplan lesen.
- 4. Das Ergebnis
- Wie viel Platte du verbrauchst, wie viel Verschnitt anfällt, und darunter Schnittliste und Schnittreihenfolge.
Deine Arbeit wird von selbst gespeichert
Es gibt keinen Knopf, den du dir merken musst. Jede Änderung geht direkt in den Speicher deines Browsers, auf diesem Gerät. Oben steht, wann das zuletzt passiert ist.
Das hat eine Kehrseite: löschst du deine Browserdaten, ist deine Arbeit weg. Für eine Sicherung, oder um auf dem Handy dort weiterzumachen, wo du am Rechner aufgehört hast, lies Projekte und Konto und Synchronisieren.
Zwei Ansichten, und zwei Modi
Welche Knöpfe du siehst, hängt von der Breite deines Bildschirms ab. Ab etwa 1000 Pixeln schaltet das Werkzeug auf die breite Ansicht um: drei Spalten nebeneinander und eine Reihe Symbolknöpfe direkt über dem Zuschnittplan. Darunter bekommst du die schmale Ansicht: alles untereinander, mit einer Reiterleiste unten und einem Menü für die Anzeigeoptionen.
In der schmalen Ansicht wählst du zwischen Standard und Erweitert, im Menü hinter dem Projektnamen. In Standard siehst du nur das, was eine normale Arbeit braucht. Erweitert schaltet drei Dinge ein: den Maserungsknopf und den Umleimerknopf in jeder Teilezeile, die Wahl Optimieren auf oben, und das Verschieben von Stücken im Plan von Hand.

Willst du auf einem breiten Bildschirm trotzdem die schmale Ansicht, häng ?layout=standaard an die Adresse der App. Die Wahl wird gemerkt.