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Kapitel 20
Etiketten
Ein Etikett je gesägtem Stück, damit du nach einer halben Platte noch weißt, was was ist. Auf Schnittbogen, Etikettenbogen oder Rolle.
Warum Etiketten
Ein Etikett pro Zuschnittteil. Klebe sie auf deine Platten, damit Teile nicht verwechselt werden. Wähle unten, worauf du druckst: normales Papier zum Ausschneiden, ein Etikettenbogen oder eine Etikettenrolle.
Nach vier Schnitten liegen acht Rechtecke auf deiner Werkbank, die alle ungefähr gleich aussehen. Den Unterschied zwischen einem Seitenteil von 1200 und einem von 1198 siehst du nicht, und Messen kostet jedes Mal Zeit.

Worauf du druckst
Die erste Papierwahl folgt deinem Land: Letter für die USA, sonst A4. Bei Papier passt du sie an deinen Etikettenbogen an. Eine andere Maßeinheit ändert das Papier nicht.
- Ausschneiden
- Normales Papier mit Rahmen darauf, die du ausschneidest und mit Klebeband oder einer Klammer befestigst. Kostet nichts und funktioniert gut.
- Etikettenbogen
- Ein Bogen selbstklebender Etiketten. Wähl das Format aus der Liste, oder gib dein eigenes Raster an.
- Etikettenrolle
- Ein Etikettendrucker mit Rolle. Gib Breite und Höhe eines Etiketts an.
Ist dein Bogen nicht dabei, wähl Eigenes Ma\u00df eingeben…. Dann füllst du das Raster selbst aus.
- Breite
- Die Breite eines einzelnen Etiketts, vom linken bis zum rechten Rand. Miss das Etikett selbst, nicht den Platz drumherum.
- H\u00f6he
- Die H\u00f6he eines einzelnen Etiketts, von oben nach unten. Miss das Etikett selbst, nicht den Platz drumherum.
- Spalten
- Wie viele Etiketten nebeneinander liegen, also die Anzahl der Spalten auf dem Bogen.
- Reihen
- Wie viele Etiketten untereinander liegen, also die Anzahl der Reihen auf dem Bogen.
- Rand links
- Vom linken Papierrand bis zum linken Rand des ersten Etiketts.
- Rand oben
- Vom oberen Papierrand bis zum oberen Rand des ersten Etiketts.
- Abstand Mitte-Mitte \u2192
- Vom linken Rand eines Etiketts bis zum linken Rand des Etiketts daneben. Das ist die Etikettenbreite plus Zwischenraum; liegen sie aneinander, entspricht es der Breite.
- Abstand Mitte-Mitte \u2193
- Vom oberen Rand eines Etiketts bis zum oberen Rand des Etiketts darunter. Das ist die Etikettenh\u00f6he plus Zwischenraum; liegen sie aneinander, entspricht es der H\u00f6he.
Stimmt das Raster nicht, warnt das Werkzeug: Dieses Raster passt nicht auf A4, oder die Etiketten überlappen. Prüfe Maße und Abstände.
Was auf einem Etikett steht
Gehört ein Teil zu einem Schrank, steht der Schrankbuchstabe groß in einem Rahmen links auf dem Etikett und klein noch einmal unten rechts. So legst du die Teile nach dem Sägen pro Schrank zusammen. Unten steht der Code des Teils, zum Beispiel P1-S5-7: Platte 1, Schnitt 5 (der Schnitt in der Schnittfolge, der das Teil freigibt), Teil 7. Bei mehreren gleichen Teilen steht dahinter, welches es ist (1/2, 2/2). Das erste Etikett erklärt den Code an einem Teil aus deinem eigenen Projekt. Wählst du oben Zwischenteile oder Beide, bekommt auch jedes Teil, das nach einem Schnitt weiter gesägt wird, ein Etikett, zum Beispiel P1-S3 (1): das Teil links oder oberhalb von Schnitt 3, mit (2) für rechts oder unterhalb, so wie die Zeichnung beim Drucken stand. Darunter steht, woher es kommt. Waren die Platten gedreht (Platten um 90° drehen), steht oben auf dem Etikett Zwischenteil · 90° und die Legende nennt die Lage: dreh die Zeichnung dann auch, sonst siehst du bei manchen Teilen die andere Zahl. Auf dem Handy kannst du die Zeichnung nicht drehen; wenn du auf dem Handy mitliest, druck die Etiketten also am besten ungedreht. Wo dieses Teil auf der Platte liegt, zeigt Zwischenteile im Schnittplan.
Die Etiketten stehen normalerweise pro Platte in der Schnittfolge. Stellst du die Zuschnittliste auf Nach Maßen, stehen die Etiketten der Teile in derselben Reihenfolge: nach Breite und Länge zusammen, schmalste und kürzeste zuerst. So klebst du ein Maß als einen Block und suchst nicht über alle Bögen. Das erste Etikett jedes neuen Maßes bekommt einen dicken Rand um den Text, damit du auf dem Bogen siehst, wo ein anderes Maß beginnt. Im Fenster steht dann Nach Maßen: nach Breite und Länge zusammen, wie die Zuschnittliste Nach Maßen. Das erste Etikett jedes neuen Maßes hat einen dicken Rand. Oben im Fenster wählst du selbst zwischen Schnittreihenfolge und Nach Maßen; beim Öffnen steht die Wahl wie in der Zuschnittliste. Zähler (1/2) und Code bleiben wie in der Schnittfolge. Zwischenteile bleiben vorn, in der Schnittfolge.
Bei Ausschneiden wählst du mit Etikettengröße zwischen Vollständig und Kompakt: vollständig setzt auch das Endmaß und eine kleine Zeichnung mit Kante und Maserung darauf, kompakt lässt das weg und setzt drei Etiketten nebeneinander statt zwei. Auf einem Etikettenbogen oder einer Rolle bestimmt die Größe des Etiketts, was darauf passt; Schrankbuchstabe, Maß, Code und Zähler stehen immer darauf. Mit Nur Code bekommst du bei allen drei Papierarten kleine Etiketten mit nur Schrankbuchstabe, Code und Maß, praktisch für eine schmale Rolle. Oben wählst du, was du druckst: Bauteile (die Teile, die in den Schrank kommen), Zwischenteile (jedes Teil, das nach einem Schnitt noch weiter gesägt wird, etwa P1-S2 (2), aus P1-S1 (1)) oder Beide. Die Zahl hinter jeder Wahl ist die Anzahl der Etiketten. Diese Wahl siehst du nur, wenn dein Projekt Zwischenteile hat. Bei Beide kommen zuerst alle Zwischenteile und danach alle Bauteile, jeder Block pro Platte in Schnittreihenfolge; auf dem Ausschneidebogen steht über jedem Block eine Überschrift, auf Bogen oder Rolle laufen sie ohne leere Etiketten durch. So klebst du sie in der Reihenfolge, in der die Teile von der Säge kommen.
Das große Maß ist das Zuschnittmaß: was du sägst. Kommt noch Kantenumleimer dazu, steht das Fertigmaß darunter, wenn Platz ist. Siehe Maße und Einheiten.
Hat eine Seite Kantenumleimer, siehst du das: Bekantung: mit den Seiten dahinter, und · * = Band bereits angebracht So weißt du beim Umleimen, welche Kante dran ist.
Kommt ein Stück aus deinem Restvorrat, steht dort (aus dem Restvorrat). Passt ein Stück nirgends, bekommt es Noch nicht eingeplant (passt auf keine Platte)
Praktisch
Neben dem Druckknopf steht, was du druckst: Etiketten: 2 und, sobald du einen Etikettenbogen wählst, auch Bogen: 2. Die erste Zahl ist die echte Stückzahl, also einschließlich der Mehrfachteile aus deiner Liste; die zweite sagt, wie viele Bogen du in den Drucker legen musst.
Mit Beginnen bei Etikett beginnst du bei einem anderen als dem ersten Etikett. Praktisch, wenn du einen Bogen schon halb verbraucht hast: bei 9 überspringt die App die ersten 8. In der Vorschau sind diese Plätze grau schraffiert; auf dem Papier bleiben sie leer. Die App merkt sich je Bogentyp, wo dein letzter Druck aufgehört hat, und stellt das Feld beim nächsten Mal dorthin. Fängst du einen neuen Bogen an, stell es auf 1.
Ein Etikett verloren oder beschädigt? Wähl Einzelne Etiketten wählen. Es erscheint eine Liste mit allen Etiketten je Platte, innerhalb dessen, was du oben gewählt hast, mit Code, Schrankbuchstabe, Name und Maß. Hak an, was du neu drucken willst, oder such nach Code oder Name; Alle an und Alle aus wirken auf das, was die Liste gerade zeigt, und das Häkchen bei einer Platte wählt alle ihre Etiketten. Bei einer Auswahl kommt kein Erklär-Etikett dazu. Mit Alle Etiketten in dieser Liste kommst du zurück zu allem.
Nur Rahmen (Probedruck) druckt nur die Umrisse, damit du auf normalem Papier prüfen kannst, ob das Raster stimmt, bevor du einen teuren Etikettenbogen durch den Drucker schickst.
Es gibt auch einen Etikettensatz für deinen Restvorrat, mit dem Code aus der App. Siehe Restvorrat.